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EINLADUNG ZUM VORTRAG

PERMAKULTUR IN KENIA – Wassermanagement im Klimawandel

(ER)LEBE DIE ERNÄHRUNGSREVOLUTION

Sprachen: EN / DE | Eintritt: frei | Um Spenden wird gebeten.

Philip Odhiambo Munyasia aus Kenia kommt im Sommer & Herbst 2022 nach Europa um sein Projekt „OTEPIC“ vorzustellen.

Philip lebt und wuchs im Slum „Mitume“ in Kitale, einer Stadt im Westen Kenias, auf. Hunger, Gewalt, Arbeitslosigkeit und Stammeskonflikte sind dort an der Tagesordnung. Bereits als Jugendlicher hat er sich Gedanken gemacht, wie diese Lebensumstände verbessert werden können und seine Idee, seine große Vision formuliert:

Gemeinschaften zu entwickeln, friedliche Lösungen bei Stammeskonflikten zu finden, eine blühende, unabhängige Zukunft mit Nahrungssicherheit, Zugang zu sauberem Wasser, Energie aus erneuerbaren Quellen und Frieden zu schaffen – den afrikanischen Traum von einem Leben in Fülle, Naturverbundenheit und Gastfreundschaft zu leben.

Er fand Gleichgesinnte und hat vor 10 Jahren das Projekt OTEPIC aus der Taufe gehoben. In seiner Präsentation wird er auf den Beginn des Projektes zurückrückblicken, erzählen wie sich OTEPIC’s bislang entwickelt hat und was zukünftig geplant ist.

RÜCKBLICK

Seit dem Beginn sind Workshops und Schulungen, sowie nachhaltige Nahrungsproduktion und Permakultur* Inhalt des Projektes.

GEGENWART

Viele Hürden waren in den vergangenen 10 Jahren zu nehmen, viele Schwierigkeiten wurden überwunden. Heute bewirtschaftet das Projekt drei Gärten auf 11 ha Fläche. Es gibt ein Waisenhaus, eine Tanzgruppe, sowie feste Teammitglieder und Freiwillige, die das Projekt jeden Tag unterstützen. OTEPIC organisiert Baumpflanzungen an Schulen, organisiert nicht verkauftes Essen von Supermärkten und kocht für obdachlose Straßenkinder. Es gibt zwei solarbetriebene Brunnen, die 3.000 Menschen den Zugang zu sauberen Trinkwasser ermöglichen. Hütten und Gebäude, ein Teich, eine Komposttoilette und vieles mehr sind entstanden.

ZUKUNFT

Doch die Nachfrage nach Kursen und Schulungen steigt stetig. Zur Weiterentwicklung und Weitergabe des Know-Hows soll ein ökologisches und autarkes Friedenskulturdorf mit Seminarzentrum entstehen.

OTEPIC bringt Hoffnung und Perspektive in eine der ärmsten Regionen Kenias. Es gibt aber auch noch viel zu tun bis die große Vision Wirklichkeit wird.

PHILIP MUNYASIA

Philip Odhiambo Munyasia, 36, der Gründer von OTEPIC, wuchs im Slum Kitales, in Mitume, als Jüngster von acht Brüdern auf und hatte das Privileg, ein Gymnasium zu besuchen.

Er begann, Menschen in seiner Nachbarschaft zu zeigen, wie sie selbst Nahrung anbauen und dadurch ihre Lebenssituation verbessern können. Seine Lernbereitschaft verhalf ihm zu einem Praktikum in Kalifornien, einem Aufenthalt im „Global Campus“ in Tamera, wo er Sepp Holzer’s Permakulturidee kennenlernte.

Zur Überraschung seiner Freunde und Bekannten, ist er nach jedem Auslandsaufenthalt in sein Armenviertel zurückgekehrt und hat das unterwegs gesammelte Geld nicht für private Zwecke ausgegeben, sondern mit zurück nach Kenia gebracht. Die Auslandserfahrungen haben ihn darin bestärkt, das Erlernte anzuwenden und damit die Situation der Menschen in seiner Heimat zu verbessern.

OTEPIC

OTEPIC, „Organic Technology Extension and Promotion of Initiative Centre” (Initiativzentrum zur Förderung und Ausweitung ökologischer Technologien) wurde 2008 als „Community Based Organization“ (CBO) registriert.

OTEPIC besteht aus einem Team von fünf gleichgesinnten Vorstandsmitgliedern, die Menschen, Initiativen, Gruppen und Gemeinschaften dazu bewegen möchten, Permakultur als einen alternativen Weg zur Ernährungssouveränität und zum Schutz der Natur und der Artenvielfalt zu betreiben.

KONTAKT

Weitere Informationen auf Deutsch

otepic.on.tour@gmail.com

 

Philip Odhiambo Munyasia, OTEPIC Coordinator

PO Box 4627

30200 Kitale

Kenya

project@otepic.org

https://www.facebook.com/philip.munyasia

https://www.instagram.com/philipmunyasia

www.otepic.org

GLOSSAR

*Permakultur ist ein Konzept, das auf die Schaffung von dauerhaft funktionierenden nachhaltigen und naturnahen Kreisläufen zielt. Ursprünglich für die Landwirtschaft entwickelt, ist sie inzwischen ein Denkprinzip, das auch Bereiche wie Energieversorgung, Landschaftsplanung und die Gestaltung sozialer Infrastrukturen umfasst.

Grundprinzip ist ein ökologisch, ökonomisch und sozial nachhaltiges Wirtschaften mit allen Ressourcen.

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