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Karibu! Willkommen!

Wir freuen uns, dass Du uns besuchen möchtest!

Wir haben hier einige nützliche Informationen zusammengestellt, die Dir vor und während Deines Aufenthaltes nützlich sein könnten. Wie auch immer, bei Bedenken oder weiteren Fragen kannst Du uns gerne kontaktieren. Wir versuchen so schnell wie möglich zu antworten.

Deine Ankunft

Wenn Du von weiter herkommst, wirst Du wahrscheinlich am Flughafen in Nairobi landen. Von dort aus gibt es zwei verschiedene Wege zu unserem Standort in Kitale zu kommen.

Du kannst einen Inlandsflug nach Eldoret oder Kitale buchen oder Du kannst einen Bus nach Kitale nehmen.

Die Busfahrt dauert etwas länger (ca. 8-10 Stunden), aber es ist auch wirklich sehr schön, so das Land kennen zu lernen. Wir empfehlen die Busgesellschaft Easycoach. Weitere Informationen erhältst Du unter folgendem Link:

easycoach.co.ke/nairobi-to-upcountry.html

Vom Busbahnhof in Kitale oder vom Flughafen können wir Dich abholen. Bitte teile Deinem Ansprechpartner einfach mit, wann und wo Du ankommst.

Wenn Du sicher sein willst, dass Du abgeholt wirst, kontaktiere Deinen Ansprechpartner (in der Regel Philip) schon ein paar Tage vor Deiner Ankunft, um eine Rückbestätigung für die Abholung zu erhalten.

Unterkunft

Solange das Konferenzzentrum noch im Bau ist, empfehlen wir Dir im „ICM“ (International Christian Ministries) oder heute auch „ATS“ (African Technological Seminary) genannt, in Kitale zu übernachten.

ICM (ATS) in Kitale

Moses ist die verantwortliche Person für Gäste im ICM. Er ist ein wirklich netter Kerl. Wenn Du während des Aufenthalts Probleme oder Fragen hast, kannst Du jederzeit mit ihm sprechen. Er arbeitet im ICM, aber meistens wirst du ihn nicht zu Gesicht bekommen! Telefonisch ist er jederzeit unter +254 722 743190 erreichbar.

Du bekommst ein Zimmer mit Badezimmer und Dusche. Bettwäsche, warme Decken, Handtücher, Seife und Toilettenpapier werden zur Verfügung gestellt.

Außerdem gibt es dort eine Küche, in der Du selbst kochen kannst. Wenn Du nicht im „Yego Cottage“ wohnst, in dem sich die Küche befindet, frag Moses nach dem Schlüssel zu diesem Cottage. In der gut ausgestatteten Küche befindet sich einen Gasherd, eine Mikrowelle, ein kleiner Backofen, ein Kühlschrank, Kochtöpfe, Geschirr und Besteck. Außerdem gibt es in diesem Cottage WLAN.

Die meisten Zimmer sind mit Moskitonetzen ausgestattet, also musst Du im Prinzip kein eigenes mitbringen. Das können wir jedoch nicht garantieren.

Das gesamte Gelände wird durch einen Wachdienst rund um die Uhr bewacht, es ist also relativ sicher. Dennoch empfehlen wir beim Verlassen von ICM, die Fenster immer geschlossen zu halten und wichtige Dinge außer Sichtweite aufzubewahren.

Es gibt dort auch eine große Familie von Affen, die oft durch das Gelände streifen. Füttere sie nicht und halte immer die Türen geschlossen, insbesondere die Tür zur Küche. Sie sind wirklich neugierig und würden sich mit großer Sicherheit in der Küche bedienen, falls die Tür offen stünde.

Essen

Wenn Du nicht selbst kochen möchtest, gibt es auf dem Gelände eine Cafeteria, in der sehr günstiges Frühstück und Abendessen erhältlich ist. Als Abendessen wird hauptsächlich Ugali und Gemüse serviert. Auf Nachfrage werden auch Reis, Kartoffeln oder/und Chapati angeboten.

Mittagessen bekommst Du bei OTEPIC.

Strom- und Wasserversorgung

Besonders während der Regenzeit kommt es häufig zu Stromausfällen. ICM hat einen Generator, der die Versorgung mit Strom sicherstellen soll. Auch die Wasserversorgung ist durch eigenen Brunnen sichergestellt. Wenn etwas nicht funktioniert, kannst du jederzeit Moses informieren oder abwarten, bis der Strom, bzw. Wasserversorgung wieder eingeschaltet wird. Manchmal dauert es nur ein paar Minuten, manchmal eine Stunde oder länger.

Das Leitungswasser enthält viel Chlor und ist von Zeit zu Zeit verunreinigt. Auch hierüber gibt Moses gerne Auskunft. Das Wasser kann auch abgekocht werden. Aufgrund der Höhenlage von ICM von 1.900m ü. NN sollte das Wasser 13 Minuten sprudelnd kochen (3 Minuten auf Meereshöhe, pro 150 Höhenmeter 1 Minute länger). 

Wenn Du es nicht trinken oder abkochen möchtest, kannst Du tagsüber Deine Wasserflasche in unseren Brunnen auffüllen. Unser Wasser ist chlorfrei und sauber. Es ist also nicht notwendig, im Supermarkt Wasser zu kaufen.

Kosten

Eine Übernachtung bei ICM kostet zehn US-Dollar. Wenn Du beispielsweise Student/in oder Praktikant/in bist, kannst Du versuchen mit Moses zu handeln. Falls Du es Dir überhaupt nicht leisten kannst, sprich mit Philip, vielleicht hat er eine andere Lösung oder Idee und kann Dir weiterhelfen. Uns ist das lieber, als die Entscheidung zu treffen, aufgrund der Übernachtungskosten, nicht zu uns zu kommen.

Währung

Die kenianische Landeswährung heißt Kenianischer Schilling, bzw. „Kenyan Shilling“. Im Jahr 2018 beträgt der Wechselkurs ungefähr 1 US-Dollar für 100 Kenia-Schillinge. In der Stadt gibt es viele Geldautomaten, an denen man mit den gängigen Kreditkarten (z. B. VISA, Mastercard, PLUS) und mit den meisten EC-Karten Geld abheben kann. Wir zeigen Dir gerne, wo Du die Automaten finden kannst.

Wenn Du Geld aus dem Automaten ziehst, bekommst Du in der Regel 1000 Sh-Banknoten. Das ist der größte erhältliche Schein. Um kleinere Geldscheine zu erhalten, empfehlen wir in den Supermärkten einzukaufen und mit einer 1000 Sh-Banknote zu bezahlen. Die Leute, die in den Straßen verkaufen, sowie die Pikipiki- (Motorradtaxi) Fahrer können in der Regel keinen 1000 Sh – Schein wechseln. Eventuell kannst Du auch im ICM-Büro eine 1000 Sh – Banknote wechseln lassen.

Standort

 

Transport

Wenn die Menschen nicht zu Fuß gehen, nehmen sie in der Regel ein Motorradtaxi (genannt Pikipiki), um von A nach B zu kommen. Pikipikis sind überall in der Stadt verfügbar und es ist die schnellste Möglichkeit ein Ziel zu erreichen. Wenn der Fahrer zu schnell fährt, sage zu ihm „Polepole“ (langsamer). Verhandle den Preis für die Fahrt, bevor Du losfährst. Berechnet wird nach Distanz und Anzahl der Personen. Nachfolgend haben wir ein paar Standardpreise, für den Tranport von einer Person, zusammengestellt:

  • Von ICM zu Amani Garden: 30-40Sh
  • Von ICM nach Sabwani Garden: 50-70 Sh
  • Von ICM in die Stadt: 40 Sh

Wenn Du zum ICM zurück willst, sage dem Pikipiki-Fahrer, dass Du zum ICM willst. Die meisten Fahrer kennen die neue Bezeichnung ATS nicht.

Wenn du zum Waisenhaus gehen willst, frage Milicent oder jemand anderen, sie zeigen Dir gerne den Weg. Ansonsten fahre zum Bidii -Zentrum und biege dann links ab. Das Waisenhaus kommt von dort nach ca. 100 m der Straße entlang (Richtung Kitale) auf der rechten Seite. Wenn du noch nie dort warst, ist es etwas schwer zu finden und die meisten Pikipiki-Fahrer kennen das Waisenhaus nicht.

Wenn Du zum Amani Garden möchtest, sage Deinem Fahrer, dass er dich zum OTEPIC Wasserprojekt in Bidii bringen soll.

Um zum Sabwani-Garten zu kommen, sag dem Fahrer, dass Du nach Sabwani möchtest (so heißt die Gegend).

Zu Fuß unterwegs

In die Stadt oder zum Amani Garden kann man gut zu Fuß gehen. Tagsüber ist es sicher, aber bitte gehe nicht nachts alleine draußen spazieren!

Vom ICM zum Amani Garden oder in die Stadt dauert es ungefähr 20-30 Minuten, je nach Geschwindigkeit.

Frage Philip oder jemand anderen vom Projekt, nach dem schnellsten und einfachsten Weg in die Stadt. Außerdem helfen Dir die meisten Leute auf der Straße gerne, falls Du Dich verlaufen hast.

Essen kaufen

In Kitale gibt es viele Supermärkte und einen lokalen Markt mit frischem Obst und Gemüse aus der Region. Außerdem findest Du auf dem Weg in die Stadt kleinere Stände an der Straße. In der Stadt wirst Du mehr von diesen kleinen Ständen antreffen. Die Stände verkaufen normalerweise zum gleichen Preis wie auf dem lokalen Markt. Wir empfehlen Dir, Obst, Gemüse, Reis, Linsen, Nüsse usw. im Markt oder an den Ständen und nicht in den Supermärkten zu kaufen. In den Supermärkten findest Du Milchprodukte, Mehl, Toastbrot sowie Seife und Hygieneartikel. Sowohl die Supermärkte als auch die Straßenstände sind in der Regel täglich, also auch sonntags und an Feiertagen, geöffnet.

Sprache

Die Amtssprache in Kenia ist Englisch. Die Landessprache ist Kisuaheli. Es gibt jedoch über 40 verschiedene Stämme, die auch noch ihre eigene Sprache sprechen. Aber kurz gesagt: Englisch verstehen (fast) alle – Kisuaheli spricht jeder.

Wenn du länger bleibst, ist es einfacher, wenn du einige Wörter in Suaheli lernst.

Um mit den Menschen auf der Straße zu sprechen, kann dies helfen:

  • Habari / Habari gani / Habari Yako? (Wie geht es dir?) – Nzuri. (Gut.)
  • Mambo. (Hallo / Hallo) – Poa. (Gut. Fein.)

Noch ein paar Worte? Hier sind noch ein paar Worte, die für den Anfang hilfreich sind:

  • Jambo – Hallo
  • Asante (sana). – Vielen Dank).
  • Karibu! – Willkommen!
  • Ndiyo – Ja
  • Polepole – Langsam
  • Hapana – Nein
  • Kwa Heri! – Auf Wiedersehen!
  • Hakuna matata – Kein Problem
  • Unasemaje? – Verzeihung / Komm wieder?
  • Twende! – Lass uns gehen!
  • Ugali – Essen aus festem Maisbrei
  • Skumaviki – gekochtes Gemüse
  • Pikipiki – Motorradtaxi
  • Matatu – Kleinbus-Taxi

Vielleicht kann Dir dieses kleine Wörterbuch weiterhelfen.

Kenianische SIM-Karte & Mpesa

Wenn Du länger bleibst, ist es billiger, wenn Du Dir einen kenianischen SIM-Karte besorgst. Für 100Sh kannst Du Dir eine SIM-Karte beim lokalen Anbieter Safaricom kaufen. Guthaben kann man in vielen Geschäften auf das Telefon laden. Ebenso ist es möglich Datenvolumen zu erwerben.

Mit SIM-Karte kannst Du auch mit Mpesa bezahlen. Diese Zahlungsmethode funktioniert genauso wie eine Bank- oder Kreditkarte. Mit dem Guthaben kann man an den Mpesa-Stationen wie mit Bargeld bezahlen. Darüber hinaus kann man Geld von / zu einer anderen Personen transferieren, wenn diese auch bei Mpesa angemeldet ist. Fast jeder Kenianer nutzt dieses Angebot. Von Vorteil ist, dass Du nicht viel Bargeld dabei haben musst, es genügt das Telefon.

Mzungu!

Das bedeutet „Person mit weißer Hautfarbe“ in Kisuaheli. Wenn Du eine weiße oder helle Hautfarbe hast, erhältst Du besondere Aufmerksamkeit. Besonders die Kinder, die dich ständig anschreien mit „How are you?“ – „Wie geht es dir?“. Die Leute werden versuchen einen höheren Preis für Pikipiki-Fahrten und Lebensmittel von Dir zu verlangen, weil sie denken, dass Du reich bist. Das ist ein Grund, warum man den Preis für eine Pikipiki-Fahrt vor Fahrtantritt verhandeln sollte. Keine Panik – nach und nach wirst du deinen Weg finden, damit umzugehen.

Nicht vergessen!

Es ist praktisch einige Gegenstände mit dabei zu haben. Ein Hut und Sonnencreme für die Tage im Sabwani Garden werden von allen unseren Besuchern aus dem Ausland wärmstens empfohlen. Kaufe die Sonnencreme zu Hause. Hier ist sie teuer, weil sie nur Touristen benötigen. Wenn Du während der Regenzeit kommst, nimm eine dünne Regenjacke mit. Wenn es stark regnet, kann es auch stürmisch werden. Wir arbeiten in der Kleidung, die wir gerne tragen. Denke daran, keine sehr kurzen Röcke oder Hosen zu tragen. Bringe außerdem einen Adapter für UK-Steckdosen zum Laden von elektronischen Geräten mit.

Willst du ein Geschenk mitbringen?

Wir erwarten nicht, dass Du ein Geschenk mitbringst. Alleine, dass Du kommst und Deine Fähigkeiten mit unserem Projekt teilst, ist Geschenk genug!

Wenn Du dennoch etwas mitbringen möchtest, haben wir für Dich hier ein paar Ideen zusammengestellt: Wir sind ein ökologisches Projekt, also (spezielle) Samen sind immer willkommen! Wenn Du keine Idee hast, frage einfach Philip, was im Moment benötigt wird.

Außerdem haben wir eine kleine Bibliothek, in der wir Bücher austauschen. Bücher zu kaufen ist hier teuer und die meisten, die wir haben, sind ökologisch-wissenschaftliche Bücher. Weil wir alle gerne lesen, suchen wir immer nach Romanen, Kinderliteratur (für unser Waisenhaus) und auch nach ökologischen Büchern auf Englisch. Auch Fuß- oder Volleybälle, sowie Spiele sind im Waisenhaus immer willkommen.

Außerdem wollen wir einen Raum mit Laptops ausstatten, um unseren Mitglieder die Möglichkeit zu geben, ihre E-Mails zu checken und im Internet zu surfen. Also, wenn Du alte, aber funktionierende Telefone und/oder Laptops zu Hause hast, würden wir uns freuen, wenn Du sie uns spenden würdest. Bevor Du Dich auf den Weg machst, kannst Du auch einfach Philip fragen, ob und was gerade benötigt wird.

Impfungen und Malaria

Kitale liegt im Malariagebiet. Wir empfehlen, dass Du Dich frühzeitig vor dem Reisestart über Impfungen und Malaria informierst und entsprechende Maßnahmen ergreifst. Und noch ein Tipp: Vergesse Deinen Impfpass nicht.

Kontakt

Mailadresse: project@otepic.org
Telefonnummer von Philip: +254 725 429179
Telefonnummer von Gabu: +254 708 628884

Der schnellste Weg, eine Antwort zu bekommen (wenn Du nicht schon in Kenia bist), ist Philip über Facebook zu kontaktieren: Facebook Philip Munyasia

Wir hoffen, Dich bald bei OTEPIC begrüßen zu dürfen!