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Sabwani-Garten

Der Garten hat eine Größe von 10 ha. Der Name Sabwani leitet sich vom am Grundstück vorbeifließenden Fluss Sabwani ab.

Im Sabwani Garten entsteht ein Friedensdorf mit Konferenzzentrum, das als Permakulturschule für Kenia und Ostafrika genutzt wird.

Hin und wieder wird der Garten auch „Upendo“, zu Deutsch „Liebe“, genannt. Der Prozess der Namensgebung ist noch nicht abgeschlossen.

 

Hütten

Auf diesem Grundstück begannen wir als Erstes mit dem dem Bau von traditionellen Hütten. Diese weisen die landesübliche, traditionell runde Bauform auf. Sie sind mit Gras eingedeckt. Für den Bau der erstem Hütte, genannt „Peace Hut“, haben wir Plastikfolien recycelt. Bis jetzt haben wir in Sabwani vier Hütten gebaut.

 

Baumpflanzungen

Als nächstes begannen wir, Bäume zu pflanzen.

 

Ernte

Wir konnten im Sabwani-Garten bereits die ersten Ernten einfahren.

 

Geburtshäuser

Im Sabwani-Garten wurden drei Geburtshäuser gebaut. Für die Gemeinden wird dort ein Platz für bezahlbare Geburten in hygienischen Räumen entstehen.

 

Teich

2016 haben wir einen Teich gegraben. Während der Regenzeit wurde der lehmhaltige Boden mehrmals durch Stampfen verdichtet und ist mittlerweile mit Wasser vollgelaufen. Bald werden wir hier Fische züchten.

 

Sauberes und erneuerbar gefördetes Trinkwasser

Das Bohrloch des Grundwasserpumpsystems ist 100m tief. Die Wasserpumpe wird durch Photovoltaikmodule betrieben.

Das Wasser wird zum Gießen des Gartens und zur Versorgung des Friedensdorfes genutzt. Ferner erhalten die in den umliegenden Dörfern wohnenden Menschen kostenfrei sauberes Trinkwasser.

 

Maschine zur Ziegelherstellung

Wir produzieren unsere eigenen Ziegel. Sie werden aus einer Mischung aus Lehm, Zement und Kalk hergestellt. Getrocknet werden die Ziegel durch die Sonne.

 

Gräben

Unweit des Teichs haben wir im lehmhaltigen Boden Gräben ausgehoben. Sie fangen das Wasser auf, halten es zurück und geben es gleichmässig an die Wurzeln der Pflanzen ab.

 

Komposttoilette

Wir sammeln die menschlichen Exkremente in einer Komposttoilette. Nach einer Ruheperiode wird das „Gartengold“ als Dünger für Non-Food-Pflanzen und Bäume eingesetzt.

 

Lehmofen

In unserer Küchenhütte haben wir einen Lehmofen gebaut. Damit backen wir jetzt u. a. unser eigenes Brot, Plätzchen, Kuchen und Pizza.

 

Kon-Tiki

Mittels des Kon-Tiki Erdofens wird Holzkohle produziert, die vielfältig eingesetzt werden kann. Für die Pflanzendüngung (in Kombination mit „Gartengold“), zum Kochen, zum Bau eines Natur-Kühlschrankes und vieles mehr.

 

Standort